Geschichte des Centro DIHA

Seit Mitte 2012 traf sich monatlich eine Gruppe von Personen in Buenos Aires, die sich mit der Einrichtung eines Archivs befasste. Am 29. November 2016 wurde das Dokumentionszentrum der deutschsprachigen Immigration  in Argentinien (Centro DIHA) als gemeinnützige Gesellschaft des bürgerlichen Rechts gegründet.

Unsere Statuten –bisher nur auf Spanisch.

Rechtlicher Status ausstehend.

 

Gründungsmitglieder

María Antonia Ambrozy Isabella, Monica Bader, Juan Horst Endler, Gerardo Nicolás Goethardt, Dra. Helga Lorek de Heineken, Liliana Hermann, Bernardo Herzig, Dr. Germán Kratochwil, Carlos Eduardo Lahusen, Ing. Wolfgang Langbehn, Dr. Thomas Leonhardt, Marianne Maass, Regina Malke Schmiedeberg, Ariel Mereles, Dra. Regula Rohland de Langbehn, Dr. Pedro Sadler, Cornelia Schmidt-Liermann, Dr. Arnold Spitta, Gladys Stickar, Andrés René Triebert, Celedonio von Wuthenau und Francisco von Wuthenau.

Mehr Information unter Wer wir sind“

Das Archiv hat sich das Ziel gesetzt, der deutschsprachigen Immigration den ihr gebührenden Platz in der argentinischen Geschichtsschreibung zu sichern.

Auf ähnliche Art widmen sich der Geschichte der deutschsprachigen Immigration das Instituto Martius Staden in Sao Paulo, der Acervo Benno Mentz in Porto Alegre und das Museo Municipal in Sao Leopoldo in Brasilien und das Archivo Emilio Held Winkler in Santiago de Chile.

Das Ziel des Dokumentationszentrums ist es, dazu beizutragen, dass das Material gemäß der Archiv-Normen geschützt und aufbewahrt wird, damit es für Forschungsarbeiten verwendet werden kann. Zahlreiche Familien und Institutionen besitzen alle Arten von Dokumenten, die sich auf die Immigration und die Geschichte der Integration der Deutschsprachigen in Argentinien beziehen. Es besteht die latente Gefahr von Schäden oder Verlusten, weil die Nachkommen sich nicht mehr wirklich für ihre Geschichte interessieren und so bei Umzügen, Trennungen, Betriebsstilllegungen u. ä. wertvolle Materialien weggeworfen werden; auch durch die Unkenntnis der deutschen Sprache oder einfach durch Nachlässigkeit gehen viele wertvolle Dokumente verloren.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

Die Dokumente werden - soweit  möglich - im Original aufbewahrt. Andernfalls werden sie gescannt, fotokopiert oder fotografiert.

 

 

Jahresberichte seit der Gründung (siehe spanische Seite)

-Jahresbericht des Zentrums DIHA vom 30. Juli 3013 bis zum 31. März 2014

-Jahresbericht des Zentrums DIHA vom 1. April 2014 bis zum 31. März 2015

-Jahresbericht des Zentrums DIHA vom 1. April 2015 bis zum 31. März 2016

In deutscher Sprache gibt es einen Überblick in dem Artikel “Drei Jahre Centro DIHA”, Argentinisches Tageblatt 26. August 2016.

 

Das Archiv befindet sich in der Universidad Nacional de San Martín (UNSAM). Siehe Adresse.

 

 

Die Botschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz unterstützen die Arbeit des Archivs.