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                            Resúmenes en alemán
                             Zusammenfassungen




              Hans Knoll. "El Chaco después de la Primera Guerra Mundial: los colonos ale-
              manes en el 'Salvaje Oeste' de la Argentina". (Der Chaco nach dem Ersten Welt-
              krieg: die deutschen Kolonisten in Argentiniens "Wildem Westen"). Der Beitrag
              schließt an meinen Aufsatz zur deutschen Migrationspolitik im Chaco zwischen
              1919 und 1925 an, der 2018 im Heft 4 dieser Zeitschrift erschienen ist. Auf einige
              der dort dargestellten Zusammenhänge, die auch wirtschaftspolitische Interes-
              sen der Weimarer Republik miteinbeziehen, kann hier nur kurz verwiesen werden.
              Im Zentrum stehen diesmal die Siedlungsvorgänge selbst: die öffentlichen und
              privaten Initiativen zur Ansiedlung deutscher Kolonisten im Chaco und die Art
              und Weise, wie die Siedler Fuß fassten; ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten im
              Kontext stark schwankender Baumwollpreise auf dem Weltmarkt und die Kom-
              merzialisierung ihrer Produkte; die Bildung von Genossenschaften und das
              Zusammenspiel mit argentinischen Behörden und deutsch-argentinischen Ein-
              richtungen. Der Beitrag schließt mit einer Untersuchung der Ursachen und Folgen
              der Krise von 1925-27, die zwar nicht die deutsche Kolonisation im Chaco zum
              Erliegen gebracht, für sie aber doch einen scharfen Einschnitt bedeutet hat.
              Schlüsselwörter: argentinischer Chaco – deutsche Einwanderung – Baum-
              wollanbau – Strukturkrise
              Regula Rohland de Langbehn. "Cissy von Scheele-Willich. Vita". Franziska
              ("Cissy") von Scheele, geb. Willich (1888-1970) wurde in Oldenburg geboren und
              erzogen, war als Lehrerin ausgebildet und ging als Hauslehrerin in die damalige
              deutsche Kolonie Südwest-Afrika (heute Namibia). Sie blieb dort bei Ausbruch des
              Ersten Weltkriegs bis 1916, kehrte dann nach Deutschland zurück, veröffentlichte
              ein Buch über ihre Kriegserlebnisse in Deutsch-Südwest und arbeitete als Pflege-
              rin in Lazaretten. Sie heiratete vor Kriegsende den damals in Holland kriegsgefan-
              genen Flieger Alexander von Scheele. Mit ihm wanderte sie 1920 nach Argentinien
              aus und sie siedelten in Charata, im Nationalterritorium Chaco. Von dort aus
              schrieb sie zahlreiche Berichte und Schilderungen über das Leben im Chaco für
              die rechten Blätter in Buenos Aires. 1934 kehrten sie nach Deutschland zurück,
              wo A. von Scheele wieder ins Heer einrückte. Er kämpfte dann in der Legion
              Condor im Spanischen Bürgerkrieg und kam bei einem Unfall nach dem Ende des
              Bürgerkrieges ums Leben. Cissy war ihm nach Spanien gefolgt und arbeitete nach
              seinem Tod an der Deutschen Botschaft in Madrid. Sie kehrte nach Ende des
              Weltkriegs nach Deutschland zurück und machte von dort aus mehrere lange
              Reisen nach Charata.


              Cissy von Scheele-Willich.  Übersetzungen ins Spanische von Beatriz
              Romero. Die Texte stammen aus den Zeitschriften des Deutschen Volksbunds
              und des Deutschen Wissenschaftlichen Vereins. Die Titel sind: "Wir Baumwoll-
              kolonisten", "Die innere Eignung zum Siedlerberuf", "Die heilige Nacht der Toten",
              "Velorio" und "Unsere 'schwarzen' Nachbarn". Der erste Artikel zeigt die Autorin
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