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Zusammenfassungen
Carlos Beck Bernard. Das Büchlein Die Argentinische Republik als
Auswanderungsziel. Ein kleines Handbuch für Auswanderer und Kolonisten
von Karl Beck Bernard, Gründer und mehrjähriger Direktor der Kolonie San
Carlos bei Santa Fe ist das Zweite der fünf Bücher Beck Bernards über
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Argentinien als Ziel für Auswanderer. 1865 hatte er ein Buch zu dem Thema
auf französisch geschrieben (s. in diesem Heft die Einleitungen) mit dem es
sich in vielen Passagen deckt. Dieser deuschsprachige Führer für poten-
tielle Immigranten ist central auf dei Praxis gerichtet. Die Auswanderungs-
willigen können sich durch die Lektüre darüber orientieren wie ihr Leben im
fernen Südamerika verlaufen kann. Auf ca. 60 Seiten schildert das Büchlein
detailliert die landwirschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten in Ar-
gentinien im Jahr 1868.
Es wird hier von Rodolfo Frank, der durch seinen Werdegang ein grosser
Kenner dieser Thematik ist. Frank hat auch den Text selbst durchgesehen,
den ein nicht mit der Landschwirtschaft vertrauter Übersetzer erarbeitet
hatte, und fügte Anmerkung hinzu. In seiner Einleitung referiert er über den
Platz dieses Textes von 1868 in der Reihe der fünf Bücher zum Thema und
kommentiert den Wert desselben.
Dieser Einleitung ist eine Weitere von Adriana Crolla vorausgeschickt,
die in Santa Fe eine Dokumentation zusammenträgt in der alles vereinigt
ist, was die beiden Autoren Karl und Lina Beck Bernard betrifft und dazu
eine sehr lehrreiche Webseite zusammenstellt. Hier berichtet sie über diese
Arbeit und die Geschichte derselben, denn die hier gebotene Übersetzung
soll ihren Materialien beigefügt werden
Robert Kelz. “Paul Zech, ein antifaschistischer Kulturvermittler in den
Deutschen Blättern [Chile]”. In diesem Artikel wird die Rolle des deutschen
Exilautors Paul Zech als antifaschistischer Kulturmittler von 1943 bis zu sei-
nem Tod im Jahre 1946 untersucht. Der Aufsatz bewertet auch die Rolle
lateinamerikanischer Autoren in der Exilzeitschrift Deutsche Blätter neu und
verweist auf seine Arbeit mit dem spanischsprachigen Medien. Kontext-
ualisiert in der Exil-, Migrations- und Übersetzungsforschung, argumentiert
dieser Artikel dass Zech in den letzten Jahren vor seinem Tod auf einer Auf-
wärtsentwicklung war. Seine Errungenschaften geben Einblick in die ent-
scheidende Rolle, die Sprache, Kunst und interkulturelle Kommunikation
spielen können, um Einwanderer zu befähigen, sich zu integrieren und zum
Erfolg zu gelangen.
Jennifer M. Valko. „Interview mit Maria Bamberg, einer Tochter Ellas
Brunswigs. Lebenswelt, Identität und Geschichte einer deutschen Familie in
Patagonien“. Hier folgt ein vor zwanzig Jahren geführtes Interview der Au-
1 Mit drei Karten. Bern: Buchdruckerei von J. Alemann 1868.

