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               dem Bussche Haddenhausen (1933 zeitweise F. Krommel); Schulleiter: 1934 E.
               Kunz, 1935 F. Krommel. Unter den Lehrern K. Roese. Es gab eine Abteilung Vi-
               cente López, eine Deutsche Schule Morón, die sich dem Lehrplan anpasste. Der
               “Deutsche Schulverein Germania” wurde nach Trennung von der Goethe-Schu-
               le (Aufl ösung der Schulvereinigung) Ende 1931 wieder gegründet. Sitz Ecuador
               1158-72 mit Hof auf die Strasse Paraguay. Teilnahme an Direktion des Colegio
               Burmeister. Das Schulgebäude war 1938 33 Jahre alt, ist also die 1905 errichte-
               te alte Schule. Hinweis auf die Festschrift 90 Jahre Germania Schule.
               La Plata Monatsschrift 1873-76. Richard Napp (Hrsg.). Dieses ist eine her-
               vorragende Zeitschrift, bestes Niveau, vor allem wirtschaftlich und naturwissen-
               schaftlich ausgerichtet. Hieraus stammen Arbeiten von Lorentz und Sellack, die
               als Sonderdrucke in unserer Liste einzeln aufgeführt werden. Lorentz, in Einige
               Bemerkungen über einen Theil der Provinz Entre Ríos (1876), hat seine Arbeit
               zunächst anderswo publiziert, schreibt aber dazu: “Da aber dieses Journal, vor-
               zugsweise bestimmt, richtigere und erweiterte Kenntnisse über Argentinien in
               Europa zu verbreiten, hier zu Lande weniger gelesen wird, komme ich der Auf-
               forderung des Herrn Herausgeber’s dieses Blattes nach, einen kurzen Abriss
               des Beobachteten für die deutschen Landsleute in Argentinien zu geben”. Be-
               schreibung einiger Teile davon: Bd. I/1-4: durchnummerierte Seiten, bis p. 139.
               Weiterführung dieser Nummerierung in I/5, obwohl anderes Format. Jedes Jahr
               durchlaufend paginiert. Als erstes, der üb. Text der Arg. Verfassung, der fort-
               geführt wird in /2: 46-52. Interesse an Provinzen, Wirtschaft, Schiffsbewegun-
               gen. Wichtige Mitarbeiter, neben anderen: Avé L’Allemant, mit dem Beitrag “Aus
               der Pampa”, in Heft /1 und 3, A. Peyret, “Die Provinz Entre Ríos” /3: 80-86. Im
               Februarheft Pastor Th. Weigle (geschrieben in Dolores, Uruguay), “Die Zukunft
               der Deutschen Nation im Blick auf Colonisation”, pp. 10-15, 52-56, über das
               Fehlen einer Kolonisationsmethode in Deutschland. Anschliessend ein Artikel
               “Die Ackerbau-Colonien der Argentinischen Republik”, pp. 56-62, aufgrund des
               Berichtes von Wilhelm Wilcken, der 1872 zum National-Inspektor der Kolonien
               ernannt worden war. Dieser Bericht umfasse allerdings nicht die Kolonien bei
               Baradero, bei Tandil (dänische Einwanderer) und bei Bahía Blanca, etc. Im Feb-
               ruar-Heft ein anon. Aufsatz, “Notizen über die Provinz Corrientes”, im März-Heft
               ein Aufsatz von Franz Host, “Kulturfähigkeit der Provinz Salta”, pp. 97-99, über
               Anbaumöglichkeiten. Bd. II: durchlaufende Seitenzählung, insgesamt 192 pp.
               Die Zeitschrift ist weiter vornehmlich naturgeschichtlich ausgerichtet, beleuch-
               tet aber auch Wirtschaft, Politik (keine belles lettres), wissenschaftliche Beiträge
               und Reiseschilderungen fast ausschliesslich zu argentinischen Themen (Geo-
               graphie, Wirtschaft, Anthropologie). In Bezug auf Indianerfragen hochinteres-
               sant. Mitarbeiter, u. a. Avé L’Allemant in II, z. B. mehrere Folgen “Mineralogi-
               sche Mittheilungen aus der arg. Provinz San Luis” und andere mineralogische
               Aufsätze; Fritz Schickendanz, mehrere Folgen “Eine Bergreise”, im Hinblick auf
               Vorkommen von Mineralien; Dr. J. Taiber eine Folge “Der Süden von Buenos
               Aires”; mehrere Artikel von August Kahl, z. B. “Die Ranqueles-Indianer” (II/1),
               wo er gelegentlich mehr oder weniger wörtlich übereinstimmende Passagen mit
               Mansilla aufweist (den er nennt, ebenso wie Azara), und “Durch die Wüste von
               Atacama” (II/10). Von J. Allemann (sic, seine Ankunft in Argentinien und erste
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