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222 RESÚMENES EN ALEMÁN. PALABRAS CLAVE
glieder der Sociedad Goetheana Argentina (SGA) –Argentinische Goethesche
Gesellschaft– beschlossen im Jahr 1961 die Schaffung des Instituto Cuyano de
Cultura Alemana (ICCA) –Institut für Deutsche Kultur in Cuyo–, um die deutsche
Sprache in Mendoza zu vermitteln. Es wird die Geschichte dieser Institution und
ihrer Veränderungen behandelt, seit sie 1965 eine Filiale des Goethe-Instituts in
München wurde. Es wurden sowohl die Protokolle der Sitzungen der Lehr-Kom-
mission vom ICCA verwendet als auch die der SGA und andere nicht veröffent-
lichte Primärquellen, wie Memoiren und Kooperationsabkommen. Es geht um
Verbände, die sich für den Unterricht und die Verbreitung der deutschen Sprache
und Kultur einsetzen, deren Wirkung sich tendenziell auf das wissenschaftliche
und künstlerische Umfeld, Unternehmen und Kulturorganisationen, Behörden
und diplomatische Bereiche ausrichtet.
Palabras clave: Historia institucional – fuentes inéditas – relación con Goethe
Institut
Stichwörter: Institutionsgeschichte – unveröffentlichte Quellen – Verhältnis zum
Goetheinstitut
Horacio Walter. "Los Alemanes de Rusia en Argentina: una comunidad visible"
(Die Russlanddeutschen in Argentinien: eine sichtbare Gemeinschaft). Hier wird
die Geschichte der Russlanddeutschen seit ihrer Auswanderung nach Russland
bis zum heutigen Tag in Argentinien dargestellt. Größere Gruppen von Wolga-
deutschen haben sich seit 1880 in verschiedenen Provinzen Argentiniens nie-
dergelassen, nachdem sie in Russland ihre, 100 Jahre früher von der Zarin
Katharina II zugestandenen, Privilegien verloren hatten. Ihre Nachkommen bilden
in Argentinen ca. die Hälfte aller Nachkommen der deutschsprachigen Immigra-
tion. Sie haben lange gebraucht, bis sie sich kulturell angeglichen haben, da sie,
was sonst in Argentinien nicht üblich war, die Erlaubnis erhalten hatten, in
ge schlossenen wolgadeutschen Siedlungen zu leben. Die Russlanddeutschen
waren Bauern, sie behielten ihren Dialekt bei und wurden meist nicht von den
anderen Deutschsprachigen akzeptiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg sind sie zu
Argentiniern geworden, weil sich Schulpflicht und die staatlichen Ortsverwaltun-
gen durchsetzten. So ging die Ursprungssprache verloren, wenn auch nicht das
Gemeinschaftsgefühl.
Palabras clave: Historia del grupo étnico – adaptación en Argentina –
desarrollo en Argentina – tradiciones culturales
Stichwörter: Geschichte der Russlanddeutschen – Eingewöhnung in
Argentinien – Entwicklung in Argentinien – Kulturtraditionen

